Doping in der Chefetage

Kaum jemand redet darüber, nicht wenige tun es: Um Stress und Leistungsdruck auszuhalten, greifen Arbeitnehmer zu Drogen. Doch die Risiken sind groß...
Die Wirkung der Mittel ist sehr unterschiedlich, ebenso das Suchtpotenzial. Neben Drogen wie Kokain oder Ecstasy kommen verschiedene Medikamente zum Einsatz; zum Beispiel Psychopharmaka, die vor wichtigen Meetings geschluckt werden, um die Nerven zu beruhigen. Hinzu kommen Mittel, die eigentlich zur Behandlung von hyperaktiven Kindern (Ritalin) oder Patienten mit Schlafkrankheit (Modafinil) gedacht sind. Eingenommen von Gesunden, sollen sie angeblich helfen, länger wach zu bleiben.
Meist tritt ein Effekt nur kurzfristig auf, um den Preis, dass sie Körper und Geist langfristig auszehren. Weitere Nebenwirkungen: Impulsivität und erhöhte Reizbarkeit.

Quelle: www.handelsblatt.com/technologie/forschung-medizin/medizin/leistungssteigernde-drogen-doping-in-der-chefetage/10359296.html – 24.8.2014

Kein Platz für Nieten

Anders als in Konzernen geht schlechtes Management in mittelständischen Unternehmen sofort auf Kosten des Wachstums.

Um mittelständische Unternehmen aufzubauen, darf sich das Managementteam keine Schwäche erlauben. Schon ein ineffektives Mitglied schwächt die Fähigkeit des Unternehmens, große Probleme anzugehen. Allerdings ist es aus drei Gründen sehr schwer, ein durchgängig starkes Führungsteam aufzubauen: Loyalität zu den amtierenden Managern, fehlender Nachwuchs und CEOs, denen in vielen Bereichen die Erfahrung fehlt.
Das Problem schlechter Führung gibt es zwar auch in großen Unternehmen - die können den einen oder anderen schlechten Manager aber allein aufgrund der Größe der Führungsteams besser verkraften.
In einem mittelständischen Unternehmen wäre das ein unverzeihlicher Fehler, der zu Umsatzrückgang führen kann - etwa wenn der Vertriebschef seinen Job nicht richtig macht, sich nicht um die Kunden kümmert oder sich in Mikromanagement ergeht.
Darum muss der CEO persönlich dafür sorgen, dass genügend talentierte Führungskräfte im Unternehmen ausgebildet werden und er ein Netzwerk zu externen Talenten pflegt. Nur so können Manager bei Bedarf schnell ersetzt werden.

Quelle: www.harvardbusinessmanager.de/blogs/null-toleranz-fuer-schlechtes-management-a-974693.html - 16. Juni 2014

7 Fähigkeiten, die mächtige Menschen beherrschen.

  1. Sie stehen offen und ganz bewusst zu ihrer Macht und verstecken sie nicht. Das steigert ihr Selbstbewusstsein, dadurch wirken sie glaubwürdig, überzeugend und authentisch.
  2. Sie wissen, dass Macht bei ihnen selbst beginnt. Sie kontrollieren ihre Impulse und sind selbstdiszipliniert. Deshalb sind sie nahezu unangreifbar.
  3. Sie sind Meister der Kommunikation. Denn sie wissen, Kommunikation ist der Schlüssel zu den Menschen. Wer andere überzeugen und bewegen will, muss wirkungsvoll mit ihnen kommunizieren können.
  4. Sie sind hervorragende Netzwerker. Denn wer allein ist, ist alles andere als mächtig, nämlich ohnmächtig.
  5. Sie sind ein Vorbild. Jeder will so sein wie sie, oder sich zumindest eine Scheibe von ihnen abschneiden (Identifikation). Sie verkörpern ein faszinierendes Lebensgefühl. Dafür werden sie von den Menschen bewundert. Und geliebt.
  6. Ihre Menschenkenntnis (Empathie!) lässt sie die Bedürfnisse und Motive anderer Menschen intuitiv erkennen und einordnen. Sie wissen, was andere Menschen wollen und können darauf eingehen. Auch das macht sie außerordentlich beliebt.
  7. Sie verfügen über natürliche Autorität, auch Charisma genannt. Sie sind in der Lage, die Herzen der Menschen zu berühren. Das macht sie nahbar und unnahbar zugleich. Vor allem macht es sie unantastbar.

Quelle: Gabriele R. Franzak - www.arbeits-abc.de/7-faehigkeiten-die-maechtige-menschen-beherrschen - 28.5.2014

Wir können uns zu Tode arbeiten

Arbeiten, bis man tot umfällt - nur ein Spruch? Eine Studie zeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen Stress und der Sterblichkeit gibt. Wir können uns im wahrsten Sinne des Wortes zu Tode arbeiten.

Die Studie eines schottischen Forscherteams, die im British Medical Journal veröffentlicht wurde, sagt, dass Stress die allgemeine Sterblichkeitsrate erhöht und zwar unabhängig von bestehenden Vorerkrankungen, Gewicht oder schlechten Angewohnheiten wie Rauchen oder Alkoholkonsum. Wobei Menschen, die viel Stress haben, dazu neigen, mehr zu rauchen und zu trinken, sich schlechter zu ernähren als entspannte, ausgeglichene Zeitgenossen. Und diese Faktoren erhöhen das Risiko von Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Quelle: www.wiwo.de vom 6.2.2014

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Ulrich Scherrmann
MSc in Organisational Development
Organisationsberater, Supervisor & Coach BSO
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